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Bildung




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Allgemeinbildung in der Berufsbildung
In den Anfängen der Berufsbildung war Allgemeinbildung nur marginal vorgesehen, in den letzten hundert Jahren hat sie aber in der Berufsbildung eine steile Karriere hingelegt. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen ist die Konstruktion und Position der Allgemeinbildung in der Berufsbildung zu diskutieren.

Die Digitale Revolution, der fliessende Übergang von der Gutenberg-Galaxis (vgl. McLuhan 1987) in die Turing-Galaxis (vgl. Coy 1994; Grassmuck 1995) wird die Hybridisierung von Allgemeinbildung und Berufsbildung noch stärker vorantreiben und das Konstrukt ‹Allgemeinbil­dung› verändern. Für eine weiterentwickelte Berufskompetenz werden heute neben einer komplexen und anspruchsvollen Fachkompetenz auch allgemeine (‹überfachliche›) Kompetenzen wie Methoden-, Personal- und Sozialkompetenzen immer bedeutsamer. Wie soll in Zukunft Allgemeinbildung in der Berufsbildung gedacht werden?

Angebot: Input, Referat, Kurs, Workshop o. Ä.


Bildung an ausserschulischen Lernorten
Mit ausserschulischen Lernorten sind Orte mit Bildungsauftrag wie zum Beispiel Museen, Theater, Denkmäler u. a. oder Orte ohne Bildungsauftrag wie zum Beispiel Gerichte, Gärten, Parks u. a. gemeint (Baar/Schönknecht 2018).

An ausserschulischen Lernorten (ASL) können Lehrende und Lernende aus der systemischen Geschlossenheit des Schulunterrichts und teilweise auch aus der Lehrer- bzw. Schülerrolle heraustreten. ASL fördern ein Zusammentreffen mit originalen Situationen und Objekten, die alle Sinne ansprechen und den Lernenden ein mehrkanaliges, ganzheitliches Lernen ermöglichen. Mit dem Besuch von ASL erhalten Lernende die Gelegenheit, sich mit realen Ereignissen und Gegenständen auseinander zu setzen und schulisches Lernen mit Erfahrungslernen zu verbinden. Lernende können selber aktiv werden und ausprobieren. «Die Wirklichkeit wird nicht nur beredet, sondern handelnd unter Einbeziehung möglichst vieler Sinne erfahren und gestaltet.» (Gudjons 2001)

Angebot: Input, Referat, Kurs, Workshop o. Ä.


Baukulturelle Bildung
Einer Form der Kultur lässt sich nur schwerlich entkommen: der Architektur. Wir leben darin. Das Haus ist für den Menschen die ‹Mitte der Welt›. Der Mensch braucht einen Ort, an dem er ‹zu Hause› ist, wohin er immer wieder ‹heimkehren› kann.

Baukultur umfasst sämtliche Elemente der gebauten Umwelt: Menschen wohnen nicht nur in Wohnungen oder Häusern, sondern auch in Dörfern oder Städten, und in Landschaften. Der Mensch ist ein «baukulturelles Wesen» (Reichenbach 2021). Baukultur prägt in jedem Fall. Ob wir uns dazu auf mehr oder weniger reflexive Weise verhalten, ist eine Frage unserer baukulturellen Bildung.

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Getaktete Bildung
Wir sind von unserer Lebenserwartung her ‹zeitreicher› als jede andere Epoche der Menschheit – trotzdem klagt keine andere Epoche mehr über Zeitmangel bzw. Zeitarmut.
Ohne dass dies explizit in den Lehrplänen stünde, beeinflusst Schule als zentrale gesellschaftliche Institution stark, wie wir mit dem Phänomen Zeit umgehen (Stundenplan, Pünktlichkeit, Rechtzeitigkeit etc.). Die Schule ist eine ‹Zeitkultur-Sozialisationsanstalt›. Und die Lehrperson – gewollt oder ungewollt – eine ‹Zeit-Akkulturatorin›.

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Weiterbildung
Sie möchten ein neues Weiterbildungsangebot konzipieren und hätten gerne einen Experten zur Seite? Viele Weiterbildungen werden angebotsorientiert lanciert und haben dabei die Nachfrage im Markt bzw. die Bedürfnisse der anvisierten Zielgruppen zu wenig beachtet.

Klärung der Ausgangslage und des Umfelds, Markt-/Bedarfsanalyse, Analyse der Ziel- bzw. Anspruchsgruppe, Konkurrenzanalyse, Strategische Positionierung, Ressourcenmanagement etc. Das Schema ist auf alle Formate (Module bis zu CAS, DAS und MAS) adaptiert anwendbar.
Angebot: Ich begleite und berate Sie bei der Konzipierung und Realisierung von Weiterbildungsangeboten. Dabei können auch nur Elemente der Konzipierung und Realisierung Gegenstand der Begleitung und Beratung sein.

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